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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ultras Fürth lösen sich auf


Rautengirly
20.01.2007, 12:53
Mich würde ja mal eure Meinung dazu interessieren...

http://www.ultras-fuerth.de/

FEE
20.01.2007, 13:29
Mich würde ja mal eure Meinung dazu interessieren...

http://www.ultras-fuerth.de/

Uns würde mal Deine Meinung dazu interessieren...

zulassungsfix
20.01.2007, 13:43
Uns würde mal Deine Meinung dazu interessieren...

Allein der Threadtitel ist schon sehr interessant ... :eek:

dumdidum
20.01.2007, 17:18
die sind ja echt ultra,wenn sie sich auflösen. :o

Olaf Ehlke
20.01.2007, 18:14
ja das ist echt der hammer,
welch ein sinnlos thread

ZS4
20.01.2007, 21:46
Ich finde den Thread, bzw die Infos daraus, wahnsinnig interessant.


Ansonsten find ichs grausam, wenn man sich aus den genannten Gründen auflösen muss.
Der Text ist trotzdem klasse geschrieben und ich kann dem letzten Abschnitt nur beipflichten.

Es war bestimmt keine leichte Entscheidung für UF, aber ,laut deren Schilderungen, war es wohl die Richtige.


Hoffen wir, dass es der einzige Fall bleibt.

Brechtorfer-Jung
21.01.2007, 13:39
Mich würde ja mal eure Meinung dazu interessieren...

http://www.ultras-fuerth.de/




ein herber verlust :rolleyes:

ZS4
21.01.2007, 13:44
ein herber verlust :rolleyes:

Auch wenn du es nicht ernst meintest, ist es wahr!

Die erste Gruppe die sich wachsendem Kommerz und der Staatsmacht beugen muss.

XENON
21.01.2007, 13:56
Pathetischer Kitsch.

KevinHSV
07.02.2007, 17:05
http://www.rostock-fotos.de/html/0607/fch_fuerth0607/fch_fuerth0607z.jpg

Carsten73
07.02.2007, 17:16
Wie ich bereits bei Kartenpreise schrieb, einfach nicht mehr hingehen..........;-)

Wenn wir alle der Meinung wären, wären die Kurven leer, und viele dieser Millionäre hätten keinen Arbeitsplatz mehr........

Obwohl, wer zahlt denen dann das Arbeitslosengeld? O.K., wir!!!

xy208
07.02.2007, 18:13
Wie ich bereits bei Kartenpreise schrieb, einfach nicht mehr hingehen..........;-)

Wenn wir alle der Meinung wären, wären die Kurven leer, und viele dieser Millionäre hätten keinen Arbeitsplatz mehr........

Obwohl, wer zahlt denen dann das Arbeitslosengeld? O.K., wir!!!

Wenn das so einfach wäre....:(

Irgendwas muss mal kommen...die Fans sind nur noch zahlendes Rahmenprogramm...:mad:

xy282
07.02.2007, 19:48
Auch wenn du es nicht ernst meintest, ist es wahr!

Die erste Gruppe die sich wachsendem Kommerz und der Staatsmacht beugen muss.
Wenn das dein Ernst ist, tust du mir leid. Wofür ist die böse böse Staatsmacht eigentlich noch alles verantwortlich?

ZS4
07.02.2007, 20:11
Wenn das dein Ernst ist, tust du mir leid. Wofür ist die böse böse Staatsmacht eigentlich noch alles verantwortlich?


Die Polizei ist selbstverständlich immer vollkommen objektiv und handelt entsprechend des Fan-Verhaltens.

xy208
07.02.2007, 20:43
Wenn das dein Ernst ist, tust du mir leid. Wofür ist die böse böse Staatsmacht eigentlich noch alles verantwortlich?

Wenn nicht für die Vorgehensweise ihre Gesetzeshüter, wofür dann? :rolleyes:

HSVoholic
10.02.2007, 11:44
Ein Verlust für die Szene.
Da werden noch weitere Folgen. Grade kleine Gruppierungen treffen die Stadionverbote verdammt hart.

KevinHSV
27.02.2007, 18:24
Nächste Ultragruppierung löst sich auf

http://www.ultras-wattenscheid.de/

1988Timo
27.02.2007, 20:28
http://www.rostock-fotos.de/html/0607/fch_fuerth0607/fch_fuerth0607z.jpg


wann wo wie is das bild entstanden?




hsvklatschhsvklatschNURDERHSVhsvklatschhsvklatsch

z4
27.02.2007, 20:37
Die Polizei ist selbstverständlich immer vollkommen objektiv und handelt entsprechend des Fan-Verhaltens.

Die Polizei wäre nicht einmal anwesend, wenn geisse Schwachköpfe das nicht nötig machen würden!

Wirf mal nen Blick nach England, wie der Hase dort mittlerweile bei vielen Premier League Matches läuft - da sind die Cops bei diversen Matches mittlerweile beinahe obsolet, weil die Fans des Sports wegen zum Fußball gehen, anstatt im Rahmen von Fußballspielen sich selbst zu produzieren! ;)

H-Dreamer
27.02.2007, 20:39
wann wo wie is das bild entstanden?




hsvklatschhsvklatschNURDERHSVhsvklatschhsvklatsch


Sieht nach Ostseestadion Rostock aus.

Rautenfreund
27.02.2007, 20:59
Die Polizei wäre nicht einmal anwesend, wenn geisse Schwachköpfe das nicht nötig machen würden!

Wirf mal nen Blick nach England, wie der Hase dort mittlerweile bei vielen Premier League Matches läuft - da sind die Cops bei diversen Matches mittlerweile beinahe obsolet, weil die Fans des Sports wegen zum Fußball gehen, anstatt im Rahmen von Fußballspielen sich selbst zu produzieren! ;)

1887% Zustimmung hsvklatsch hsvklatsch

Mopsel-HH
27.02.2007, 21:07
Sieht nach Ostseestadion Rostock aus.

treffer, kann aber jeder rausfinden, indem man rechte maustaste eigenschaften macht und sieht woher das bild war

http://www.rostock-fotos.de/html/0607/fch_fuerth0607/fch_fuerth0607z.jpg

ZS4
27.02.2007, 21:34
Die Polizei wäre nicht einmal anwesend, wenn geisse Schwachköpfe das nicht nötig machen würden!

Wirf mal nen Blick nach England, wie der Hase dort mittlerweile bei vielen Premier League Matches läuft - da sind die Cops bei diversen Matches mittlerweile beinahe obsolet, weil die Fans des Sports wegen zum Fußball gehen, anstatt im Rahmen von Fußballspielen sich selbst zu produzieren! ;)

Das glaubst du doch wohl selbst nicht?
Guck nach Lens, zum Spiel von Lille gegen Manchester - war das angemessen?


Und Schwachköpfe gibt es überall. Sogar beim Tennis wie es die Ausschreitungen in Melbourne zeigten.

DiskoStu1
27.02.2007, 21:42
Die Polizei wäre nicht einmal anwesend, wenn geisse Schwachköpfe das nicht nötig machen würden!

Wirf mal nen Blick nach England, wie der Hase dort mittlerweile bei vielen Premier League Matches läuft - da sind die Cops bei diversen Matches mittlerweile beinahe obsolet, weil die Fans des Sports wegen zum Fußball gehen, anstatt im Rahmen von Fußballspielen sich selbst zu produzieren! ;)

Wäre ja richtig toll wenn unser Fußball die gleiche Entwicklung wie in England machen würde :rolleyes: . Denkst du bei uns würden z.B. noch viele zu Auswärtsspielen fahren, wenn man da jede Woche 100 Euro berappen muss?
Ansonsten gebe ich dir teilweise Recht, ein rein sportbezogenes Publikum hat schon was, aber in England ist es sicher durch hohe Preise und starke Repressionen erkauft.

z4
27.02.2007, 21:47
Das glaubst du doch wohl selbst nicht?
Guck nach Lens, zum Spiel von Lille gegen Manchester - war das angemessen?


Und Schwachköpfe gibt es überall. Sogar beim Tennis wie es die Ausschreitungen in Melbourne zeigten.

Aber wäre denn da nicht gerade die aktive Fanszene gefragt, wenn es darum geht, dieses offensichtlich vorhandene Problem zu lösen, anstatt es als vermeintliche Tradition zu verwalten, um dann zu maulen, dass die böse Staatsmacht genauso an der ihr zugedachten Rolle festhält, wie der meckernde Mob?


Nimm Dir mal die Zeit und denke darüber nach, ob dieser Artikel (http://www.sueddeutsche.de/sport/weltfussball/artikel/463/102361/)nicht vielleicht nen durchaus brauchbaren Ansatz liefern könnte, um die Problematik Cops vs. Fans zu lösen.
Das setzt allerdings voraus, dass es den Fans primär um den Sport geht!

z4
27.02.2007, 21:48
Wäre ja richtig toll wenn unser Fußball die gleiche Entwicklung wie in England machen würde :rolleyes: . Denkst du bei uns würden z.B. noch viele zu Auswärtsspielen fahren, wenn man da jede Woche 100 Euro berappen muss?
Ansonsten gebe ich dir teilweise Recht, ein rein sportbezogenes Publikum hat schon was, aber in England ist es sicher durch hohe Preise und starke Repressionen erkauft.

Und wer hat das nötig gemacht?

Rautenfreund
27.02.2007, 22:36
Aber wäre denn da nicht gerade die aktive Fanszene gefragt, wenn es darum geht, dieses offensichtlich vorhandene Problem zu lösen, anstatt es als vermeintliche Tradition zu verwalten, um dann zu maulen, dass die böse Staatsmacht genauso an der ihr zugedachten Rolle festhält, wie der meckernde Mob?


Nimm Dir mal die Zeit und denke darüber nach, ob dieser Artikel (http://www.sueddeutsche.de/sport/weltfussball/artikel/463/102361/)nicht vielleicht nen durchaus brauchbaren Ansatz liefern könnte, um die Problematik Cops vs. Fans zu lösen.
Das setzt allerdings voraus, dass es den Fans primär um den Sport geht!

Auf kosten der Eintrittspreise würde ich das aber nicht gutheißen. Man sperrt damit auch Personen aus, die Weniger Kohle haben. Problem sind auch da nicht die Stehplätze, sondern der ausreichende Schutz mit Kameras und Sicherheitspersonal. In Hamburg ist ist in den letzten Jahren keiner mehr in Horden am randalieren gewesen. Das ist schon teuer erkauft, indem man im ganzen Stadion durch offene und versteckte Kameras beobachtet wird.

Die personalisierung von Tickets wäre auch ein weiterer weg, gewaltbereite Spinner auf dauer aus den Stadien zu bekommen.

Das über den Ticketpreis zu regeln, ist definitiv der falsche Weg.

Crix
28.02.2007, 07:56
Und wer hat das nötig gemacht?Ich beantworte Deine Frage mit einer Gegenfrage (ja, soll man nicht, aber diesmal sei es mir als stilistisches Mittel gewährt ;) )

Wer hat ein Interesse an höheren Preisen und "anderem Klientel" im Stadion?

z4
28.02.2007, 08:15
Ich beantworte Deine Frage mit einer Gegenfrage (ja, soll man nicht, aber diesmal sei es mir als stilistisches Mittel gewährt ;) )

Wer hat ein Interesse an höheren Preisen und "anderem Klientel" im Stadion?

Wichtig ist in diesem Zusammenhang nur, dass den Verantwortlichen das Argument "junge Randalierer raus" geliefert wird und nicht, dass es Verwendung findet!

Und wenn es denn wirklich erst astronomische Preise sind, die Fan zum Nachdenken bringen, dann muss es wohl so sein.
Das seltsame an der Geschichte ist doch aber - und da sollten die "lauten Fans" ganz genau aufpassen - dass die hohen Eintrittspreise und die wirksamen Regulierungen auf dem Pimmelfechtsektor keineswegs dazu geführt haben, dass die Stimmung in den Stadien schlechter geworden wäre.

Vielleicht ist es wirklich an der Zeit, dass sich die Fanszene mal ein bißchen überdenkt?
Vorausgesetzt natürlich, es geht in erster Linie um den Sport und den Verein! ;)

Meller
28.02.2007, 10:45
Und wenn es denn wirklich erst astronomische Preise sind, die Fan zum Nachdenken bringen, dann muss es wohl so sein.

Sicher... ich habe keine Ahnung ob du mit Geld um dich schmeissen kannst und hohe Preise für dich letztendlich eine Lösung sind, weil es dir eh scheissegal ist ob du nun 30 oder 200 € für ein Ticket bezahlst oder ob du einfach nicht ins Stadion gehst und Arena guckst und hier ein auf "hey, mir doch egal" machst.

Fakt ist, das erheblich höhere Preise nicht nur einige wenige Problemfans hart treffen würde sondern auch eine Masse von Schülern, Studenten, Niedrigverdienern, Rentnern etc. Darüberhinaus sind gewaltbereite Problemfans bzw. Hooligans in fast allen Bevölkerungsschichten anzutreffen. Man kann sie also durchaus nicht alleine durch höhere Eintrittspreise komplett verbannen.

Außerdem muss man doch auch mal sehen, das es auch anders geht. Ein Beispiel ist UNSER Verein. Natürlich gibt es bei uns auch ein paar Unbelehrbare in den eigenen Reihen. Aber eines ist ganz sicher, es gibt wenige Bundesligaspielorte an denen man sich vor, während und nach dem Spiel so frei und ungezwungen bewegen kann. Freundlicher Plausch mit Auswärtsfans am Picknick vor dem Spiel, einmal durch das gesamte Stadion laufen (Umlauf oben und unten), gemeinsamer Abgang nach dem Spiel, die Polizei beobachtet hat aber ganz selten nur Grund einzuschreiten. Dies ist im krassen Gegensatz zur Situation die wir vor eineinhalb Wochen z.B. in Bremen erleben mussten.

Warum ist es bei uns relativ friedlich? Warum schiessen unsere ultraorientierten Gruppierungen keine Leuchtkörper in Nachbarblöcke bei Auswärtsspielen, wie gestern wieder von den Frankfurtern zu sehen?

Ich glaube das das sehr viel mit der Stellung des Supporters Clubs zutun hat. Auch damit das Leute in der Abteilungsleitung sitzen, die ebenfalls den ultraorientierten Gruppen nahestehen. Anders als du immer wieder vermutest, ist das kein negativer Aspekt sondern hilft enorm den potentiellen Problemfans aufzuzeigen, und in persönlichen Gesprächen davon zu überzeugen, das es auch ohne Gewalt geht. Das man ein Fan durch und durch sein kann, ohne sich von allem zu distanzieren was vereinspolitisch passiert. Man kann ultraorientiert sein und dennoch Gewalt verurteilen.

Zwei Problemlösungskonzepte mit ähnlichem Erfolg in meinen Augen. In englischen Stadien gab es deinem verlinkten Artikel zufolge auch noch 3462 Festnahmen in der letzten Saison. Man kann diese Zahl nicht auf Null schrauben. Aber man kann die Zahl der Gewalttätigen verringern, in England durch Repressalien und Eintrittspreise in Hamburg durch Einbeziehung in vereinspolitische Prozesse. Das wir Fans nicht zu entscheiden haben wer als neuer Spieler zum Verein kommt ist dabei eine ganz andere Sache. Es geht mir lediglich um ein bestimmtes Maß an Kommunikationsbereitschaft und an die grundsätzliche Bereitschaft Argumente der Fans zu überdenken. Das dies im HSV geschieht sieht man an den roten Banden die sehr schnell wieder blau waren. Andere Vereine hätten bei sowas nicht eingelenkt. Aber unser Vorstand hat zumindest ein bestimmtes Maß an Gehör für die Fans, auch bedingt durch die Integration der Supporters im Verein und deren durchaus hohes Ansehen.

Ich finde das die Lösung in Hamburg fanfreundlicher und menschlicher ist, aber das bleibt jedem selbst überlassen welche Lösung er präferiert.

Rautenfreund
28.02.2007, 10:51
Sicher... ich habe keine Ahnung ob du mit Geld um dich schmeissen kannst und hohe Preise für dich letztendlich eine Lösung sind, weil es dir eh scheissegal ist ob du nun 30 oder 200 € für ein Ticket bezahlst oder ob du einfach nicht ins Stadion gehst und Arena guckst und hier ein auf "hey, mir doch egal" machst.

Fakt ist, das erheblich höhere Preise nicht nur einige wenige Problemfans hart treffen würde sondern auch eine Masse von Schülern, Studenten, Niedrigverdienern, Rentnern etc. Darüberhinaus sind gewaltbereite Problemfans bzw. Hooligans in fast allen Bevölkerungsschichten anzutreffen. Man kann sie also durchaus nicht alleine durch höhere Eintrittspreise komplett verbannen.

Außerdem muss man doch auch mal sehen, das es auch anders geht. Ein Beispiel ist UNSER Verein. Natürlich gibt es bei uns auch ein paar Unbelehrbare in den eigenen Reihen. Aber eines ist ganz sicher, es gibt wenige Bundesligaspielorte an denen man sich vor, während und nach dem Spiel so frei und ungezwungen bewegen kann. Freundlicher Plausch mit Auswärtsfans am Picknick vor dem Spiel, einmal durch das gesamte Stadion laufen (Umlauf oben und unten), gemeinsamer Abgang nach dem Spiel, die Polizei beobachtet hat aber ganz selten nur Grund einzuschreiten. Dies ist im krassen Gegensatz zur Situation die wir vor eineinhalb Wochen z.B. in Bremen erleben mussten.

Warum ist es bei uns relativ friedlich? Warum schiessen unsere ultraorientierten Gruppierungen keine Leuchtkörper in Nachbarblöcke bei Auswärtsspielen, wie gestern wieder von den Frankfurtern zu sehen?

Ich glaube das das sehr viel mit der Stellung des Supporters Clubs zutun hat. Auch damit das Leute in der Abteilungsleitung sitzen, die ebenfalls den ultraorientierten Gruppen nahestehen. Anders als du immer wieder vermutest, ist das kein negativer Aspekt sondern hilft enorm den potentiellen Problemfans aufzuzeigen, und in persönlichen Gesprächen davon zu überzeugen, das es auch ohne Gewalt geht. Das man ein Fan durch und durch sein kann, ohne sich von allem zu distanzieren was vereinspolitisch passiert. Man kann ultraorientiert sein und dennoch Gewalt verurteilen.

Zwei Problemlösungskonzepte mit ähnlichem Erfolg in meinen Augen. In englischen Stadien gab es deinem verlinkten Artikel zufolge auch noch 3462 Festnahmen in der letzten Saison. Man kann diese Zahl nicht auf Null schrauben. Aber man kann die Zahl der Gewalttätigen verringern, in England durch Repressalien und Eintrittspreise in Hamburg durch Einbeziehung in vereinspolitische Prozesse. Das wir Fans nicht zu entscheiden haben wer als neuer Spieler zum Verein kommt ist dabei eine ganz andere Sache. Es geht mir lediglich um ein bestimmtes Maß an Kommunikationsbereitschaft und an die grundsätzliche Bereitschaft Argumente der Fans zu überdenken. Das dies im HSV geschieht sieht man an den roten Banden die sehr schnell wieder blau waren. Andere Vereine hätten bei sowas nicht eingelenkt. Aber unser Vorstand hat zumindest ein bestimmtes Maß an Gehör für die Fans, auch bedingt durch die Integration der Supporters im Verein und deren durchaus hohes Ansehen.

Ich finde das die Lösung in Hamburg fanfreundlicher und menschlicher ist, aber das bleibt jedem selbst überlassen welche Lösung er präferiert.

hsvklatsch hsvklatsch hsvklatsch

RESPEKT

Besser hätt ich es selbst nicht schreiben können. Weil hier in Hamburg, bei unserem Verein gibt es sowas nicht, wie in anderen Orten der BuLi. Ich bin stolz darauf, das wir unser Hobby weitesgehend gewaltfrei erleben dürfen.

z4
28.02.2007, 11:02
Sicher... ich habe keine Ahnung ob du mit Geld um dich schmeissen kannst und hohe Preise für dich letztendlich eine Lösung sind, weil es dir eh scheissegal ist ob du nun 30 oder 200 € für ein Ticket bezahlst oder ob du einfach nicht ins Stadion gehst und Arena guckst und hier ein auf "hey, mir doch egal" machst.

Fakt ist, das erheblich höhere Preise nicht nur einige wenige Problemfans hart treffen würde sondern auch eine Masse von Schülern, Studenten, Niedrigverdienern, Rentnern etc. Darüberhinaus sind gewaltbereite Problemfans bzw. Hooligans in fast allen Bevölkerungsschichten anzutreffen. Man kann sie also durchaus nicht alleine durch höhere Eintrittspreise komplett verbannen.

Außerdem muss man doch auch mal sehen, das es auch anders geht. Ein Beispiel ist UNSER Verein. Natürlich gibt es bei uns auch ein paar Unbelehrbare in den eigenen Reihen. Aber eines ist ganz sicher, es gibt wenige Bundesligaspielorte an denen man sich vor, während und nach dem Spiel so frei und ungezwungen bewegen kann. Freundlicher Plausch mit Auswärtsfans am Picknick vor dem Spiel, einmal durch das gesamte Stadion laufen (Umlauf oben und unten), gemeinsamer Abgang nach dem Spiel, die Polizei beobachtet hat aber ganz selten nur Grund einzuschreiten. Dies ist im krassen Gegensatz zur Situation die wir vor eineinhalb Wochen z.B. in Bremen erleben mussten.

Warum ist es bei uns relativ friedlich? Warum schiessen unsere ultraorientierten Gruppierungen keine Leuchtkörper in Nachbarblöcke bei Auswärtsspielen, wie gestern wieder von den Frankfurtern zu sehen?

Ich glaube das das sehr viel mit der Stellung des Supporters Clubs zutun hat. Auch damit das Leute in der Abteilungsleitung sitzen, die ebenfalls den ultraorientierten Gruppen nahestehen. Anders als du immer wieder vermutest, ist das kein negativer Aspekt sondern hilft enorm den potentiellen Problemfans aufzuzeigen, und in persönlichen Gesprächen davon zu überzeugen, das es auch ohne Gewalt geht. Das man ein Fan durch und durch sein kann, ohne sich von allem zu distanzieren was vereinspolitisch passiert. Man kann ultraorientiert sein und dennoch Gewalt verurteilen.

Zwei Problemlösungskonzepte mit ähnlichem Erfolg in meinen Augen. In englischen Stadien gab es deinem verlinkten Artikel zufolge auch noch 3462 Festnahmen in der letzten Saison. Man kann diese Zahl nicht auf Null schrauben. Aber man kann die Zahl der Gewalttätigen verringern, in England durch Repressalien und Eintrittspreise in Hamburg durch Einbeziehung in vereinspolitische Prozesse. Das wir Fans nicht zu entscheiden haben wer als neuer Spieler zum Verein kommt ist dabei eine ganz andere Sache. Es geht mir lediglich um ein bestimmtes Maß an Kommunikationsbereitschaft und an die grundsätzliche Bereitschaft Argumente der Fans zu überdenken. Das dies im HSV geschieht sieht man an den roten Banden die sehr schnell wieder blau waren. Andere Vereine hätten bei sowas nicht eingelenkt. Aber unser Vorstand hat zumindest ein bestimmtes Maß an Gehör für die Fans, auch bedingt durch die Integration der Supporters im Verein und deren durchaus hohes Ansehen.

Ich finde das die Lösung in Hamburg fanfreundlicher und menschlicher ist, aber das bleibt jedem selbst überlassen welche Lösung er präferiert.

WOW!

Das ist die mit weitem Abstand beste und konstruktivste Einlassung, die ich zu diesem Thema bislang lesen durfte!


Danke für Deine Mühe - ich werde später etwas detaillierter antworten!

Hubertus K.
28.02.2007, 11:58
[QUOTE=Swoop;2579839]Die Polizei wäre nicht einmal anwesend, wenn geisse Schwachköpfe das nicht nötig machen würden! QUOTE]
Da spricht der Szenekenner...dann frage ich mich warum am Sonntag beim Verbandsliga Spiel TSV Rudow-TuS Makkabi vor rund 70 Zuschauern 14 Polizisten weilten...Wahrscheinlich weil die Wurst so lecker schmeckt oder wie?

Hubertus K.
28.02.2007, 12:02
ums zudem mal auf den Punkt zu bringen. Der Verlust jeder aktiven Fangruppe ist ärgerlich und tödlich für eine Szene. In Fürth herrscht seit dem - ob man nun das Auftreten und den Support von Ultras mag oder nicht - Friedhofsatmosphäre- Die Jungs gehen weiterhin ins Stadion, treten allerdings nicht mehr durch Support auf, weil sich durch die Kommerziliasierung und die Polizeischikane dazu genötigt sahen.
Ich würde Swoop&Co. mal das Fürther Fanzine Die Beichte empfehlen, um jegliche dauerhafte Ignoranz gegen Fanprobleme aus einer gänzlich anderen Perspektive zu sehen. Das Problem der heutigen aktiven Fangeneration - allen voran der Ultras - ist dass es so gut wie keine Hooligans mehr gibt in den Stadion und sich so die Polizei eine neue Arbeit schaffen muss.

1988Timo
28.02.2007, 13:40
Sieht nach Ostseestadion Rostock aus.


wenn ich hätte raten müssen hätte ich auch drauf getippt ;)



aba ich dachte jemand weiß es genau







hsvklatschhsvklatschNURDERHSVhsvklatschhsvklatsch

Hubertus K.
28.02.2007, 14:30
ist rostock beim spiel gegen fürth...was gibts an der aussage eigentlich nicht zu verstehen?

DiskoStu1
02.03.2007, 18:14
Das seltsame an der Geschichte ist doch aber - und da sollten die "lauten Fans" ganz genau aufpassen - dass die hohen Eintrittspreise und die wirksamen Regulierungen auf dem Pimmelfechtsektor keineswegs dazu geführt haben, dass die Stimmung in den Stadien schlechter geworden wäre.



:rolleyes:

1988Timo
04.03.2007, 09:49
:rolleyes::rolleyes: